Der Duft der Frauen des Mülls, der Klang der Zeit, der Sinn der Hubschraube, der Weg des Wetters und die Ungerechtigkeit des Blitzers.

Der Duft der Frauen des Mülls, der Klang der Zeit, der Sinn der Hubschraube, der Weg des Wetters und die Ungerechtigkeit des Blitzers.

Wichtige Tätigkeiten am Montagmorgen, jeder könnte ein Nazi sein, jetzt schon keinen Bock auf den Rückweg, aufregende Städte an der holländischen Grenze, der gestiegene Druck senkte sich wieder, wurde dann aber müdig und hat noch nicht mal gespült. Zur Strafe gibt’s dafür schimmelige Kaffeepads, so!

Unerwartetes Paket mit Ankündigung aus der Hauptstadt, heimliche Hörer sind möglicherweise in einer überen Zahl und wer will, kann mich jetzt ganz unerkannt beschimpfen.

Verlängerte Anreise mit Liebe und Brechreiz, außerdem mit eigenem Qualitäts-Proviant, Vorbeifahrerei an alten Erinnerungen und Podcasts, alles nur wegen Vollidioten im Straßenverkehr, ungeduldige Kakerlake und geplante Kooperationen müssen jetzt endlich mal in trockene Tücher gepackt werden.

Wer hat den längsten, wann kommt der Pilot endlich wieder, demnächst halte ich einfach drauf und Feierabend ist dann am schönsten, wenn man ihn schon morgens vorbereitet.

Undankbarer Weg zum Arbeitsplatz, unverbesserliche Gerichte jetzt noch besser, Zollvereinspaziert in die zugewachsene Dystopie, Vorfreude auf fremde Freundinnen und der Struggle mit dem Schokokuchen.

Einmal Migräne mit alles bitte, Botenjunge noch gerade so abgefangen, Spiele aus der Arcade für die Keksdose, Autofahrer ohne Furcht und Hirn und dank Google über den Rhein nach Orsoy.

Immer noch alles grau, Fahranfänger in viel zu großen Gefährten, farbige Lieferbedingungen sind seltsam, unbezahltes Quietschen und viel zu spät im Heim.

Zermatschter Tagesstart, Google Maps hat’s nicht drauf, Parkplatzdrängler in der Mittagspause, umschlagendes Wetter schlägt mich so langsam um und was denken wohl die Nachbarn von mir?

Guten Morgen Ruhrgebiet, warum träume ich so seltsame Sachen? Und warum haben gute Dinge immer auch schlechte mit im Schlepptau? Und weshalb gibt’s nirgends was passendes zu essen für mich außer bei der Möwe? Und was genau machen wir eigentlich am 24. Oktober?

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