Kein Schlaf, keine Frühschichten, keine Rechte, keine Wiese und erst recht keine Sonne.

Kein Schlaf, keine Frühschichten, keine Rechte, keine Wiese und erst recht keine Sonne.

Total schade, dass ich nur noch 1 Monat in dieser tollen Firma meinem absoluten Lieblingsjob nachgehen darf.

Es ist hart, es duftet nicht, zu wenig Gemüse, und alle guten hören auf.

Kein Schlaf, kein Wlan und kein Ende, dafür Spenden, Tunnelblick, Regen und Johanniskrautcreme.

Schwindelige Übelkeit macht müde, wo sind die Payback-Punkte, alles nicht so schlimm außer Pizza und Prospekte, alkoholischen Potpourri und besoffene Schützen.

Dinge, die ich hinter mir lassen werde, Sachen, die auf mich zukommen, Orte, an denen ich schlief und Zustände, die sein werden.

Rückwärts aus dem Auenland, direkt weiter nach Köln, keine Urlaube, Pimmel lutschen, Hotel mit anderem Standard, Bettkantengeschichten, Jan aus Hamburg und eine Reminiszenz ans Assessment Center.

Schämen im Stau, wo war ich heute, Frust ohne Routine, der seltsame Kollege, stramme Woche ahead und Jürgen heißt eigentlich Wolfang.

I just wanna feel like Lotto Matthäus ohne Hals, hinein in die Dunkelheit, dampfende Autos, Roboterarme in Tankstellen, das dauerwache Baby und Carsten kommt trotz Blitz.

Ich muss viermal spät, Coca Cola will mich vielleicht ein bisschen, der Urlaub wird verkürzt und vermutlich stressig und ich brauche eine Minibar.
