Wie gut, dass ich keinen Fernseher habe.

Wie gut, dass ich keinen Fernseher habe.

Im Mos Eisley von Jelsenkörschen, bis zum Zäpfchen, mit Pfeilen auf Landkarten, Print ist dout, Radio ist immer, bester und nettetester Twittererer vonner ganzen Welt und das versammelte Feindbild bei McDonald’s.

Und ich dachte schon, mein Urlaub würde irgendwie öde werden.

Spare auch du beim Tanken, Urlaubswetter delüxx, andere Länder, andere Toiletten und der verzweifelte Versuch, noch einen Børger zu bekommen.

Heute ohne Co-Moderator aber mit Zuckerschoque, meine Meinung zum Hosenkauf, aufgestanden ohne Snooze-Taste, zum Glück arbeitend mit netten Über und Raschungen, WordPress PlugIns saugen, Kommentarfäule, PDF kommt bald und füttern nur nach Mitternacht.

Erst wach, dann doch nicht, lange schlafen vs. volle Blase, gemütlich zuhause essen kann doch jeder, unsere Mitarbeiter sterben aus und tolerante Kunden sind seltenhaft.

Unterwegend hier und anderswie, kein essen weil kein Strom, Schnickschnack im Gravis Store gekauft, dumme und blinde Politösen, unterwegs in Gottes freier Natur und Mayo-Töpfchen zum mitessen.

Morgens in den Schlaf gedudelt, Sexergy und Schwyzer Kaffeescheisse, Verwählungen galore und Pferdesauerbraten.

Funkstille wegen Unspektakulärigkeit, Zweieinhalb Männer im Auge, kein Urlaub wegen karpottem Knie, warum ich Geld hab und doch nicht, Schokoriegelwettbewerb, minimalistisch aber alle schonmal gesehen.

Ich könnte mir 1000 schönere Gründe vorstellen, Montags um 10 Uhr morgens Feierabend zu machen.
