Der beliebte und leider sehr unterschätzte Ausnahme-Podcaster, Superweltraumpräsident, Musiklieber und Menschenhasser, das Enfant terrible der deutschen Podcast-Szene, hat seinen Vertrag bei Radio Bastard, Deutschlands zweitbestem und preisgekrönten Podcast, für ein weiteres Jahr verlängert.

In diesem wöchentlichen Podcast, der fast täglich erscheint, lässt Svens Alter Ego “Der Bastard” in seiner Rolle als Künstler, Clown und Kommentator des aktuellen Tagesgeschehens die Grenzen zwischen Kunstfigur und echtem Leben immer wieder mal spiralnebelhaft verschwimmen, während er meist sehr exaltiert, manchmal geradezu affektiert, über den Sinn und Unsinn des täglichen Lebens philosophiert.

Eine Rundfahrt durch das Gehirn eines beinahe völlig normalen Menschen, der leider selbst nicht mehr so genau weiß, warum er das hier macht. Denn eigentlich gibt es keinen wirklichen Grund. Er kennt euch nicht, ihr kennt ihn nicht, ihr kennt euch ja nicht mal untereinander. Nichtsdestotrotz sendet der Bastard seit 2008 seine kurzen Audioclips durch den Äther und hat mittlerweile fast 1700 Episoden veröffentlicht.

Der Bastard wuchs im tiefsten Ruhrgebiet der 80er Jahre auf. Er schlief auf YPS Teppichen, spielte Tetris bis zur totalen Erschöpfung und ernährte sich hauptsächlich von pinken Pilzen und Leckmuscheln.

Er wird bald 40, ist aber nicht bereit, das zu akzeptieren und flüchtet sich daher viel zu oft in melancholische Nostalgie. Er mag alles aus den 80er Jahren, von Filmen über Musik bis hin zu Spielzeug und Konsolen. Sein Lieblingsfilm ist “Die fabelhafte Welt der Amelie”, direkt gefolgt von “American Psycho” und “American Beauty”. Er hört gerne Musik aus den 80ern, RetroSynth, klassische Klavier-, Cello- und Violinkonzerte und Jazz. Beim Staubsaugen hört er gerne Scooter. Er trinkt wenig bis gar keinen Alkohol, kann aber 5000 Weinsorten am Entkorkungsgeräusch erkennen und möchte seinen Lebensabend gerne als Krabbenfischer auf einer Hallig in der Nordsee verbringen.

Der Bastard befindet sich in einer förmlichen, gefestigten Verbindung mit einer Frau, hat diese einen Sohn auf die Welt bringen lassen und lebt am Rande des Universums nördlichen Ruhrgebiets. Vor kurzem wurde ihm die Weltherrschaft angeboten. Er hat aber abgelehnt und arbeitet daher zur Zeit im Vertrieb einer Werbeagentur.

Am 11. März 2017 wurde Radio Bastard im Rahmen des Podcamps 2017 vom Podcastverein mit dem Podcastpreis 2017 ausgezeichnet.

Die Intromusik ist ein Ausschnitt aus dem Track “Tilezeit”, aus dem Album Cenário von FloFilz. Da ich brav GEMA Gebühren zahle, darf ich das benutzen, ohne das mir einer dafür ans Bein pissen kann.

Die Titelansage am Anfang ist von Torsten Sträter. Da er mir die persönlich eingesprochen hat, darf ich die ebenfalls benutzen. Danke dafür, lieber Torsten!

Zu guter Letzt: Radio Bastard würde es ohne die Podcasts Macaholic und Fahrenheit 404 nicht geben. Tiefe Verneigung und ewige Anbetung!

Mail | Twitter | Instagram